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Geschäftsstelle Kommunale Kriminalprävention

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Foto:LPH

Kommunale Kriminalprävention basiert auf der Erkenntnis, dass es sich bei zahlreichen Facetten von Devianz und Kriminalität um vorrangig örtliche Probleme handelt. Dies erfordert, dass die Ursachen der Kriminalität dort erkannt und beseitigt werden sollten, wo sie entstehen, begünstigt oder gefördert werden, nämlich vor Ort in den Städten und Gemeinden.

Die Herstellung von Sicherheit und Lebensqualität ist dabei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur unter der Mitwirkung sämtlicher Institutionen (z.B. Behörden, Polizei, Schulen, Seniorensicherheitsberater, Integrationsverantwortliche, Vereine, karitative Institutionen usw.) gelingen kann.

Vor diesem Hintergrund wurde bereits im Jahr 2001 das Leitthema „Sicher leben im Saarland“ unter Federführung des Ministeriums für Inneres und Sport konzipiert und in zahlreichen saarländischen Kommunen bereits in Form von Gremien zur Kriminalitätsverhütung bzw. Sicherheitsnetzwerken umgesetzt.

Ziel dieser Zusammenschlüsse ist es, beispielsweise zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger und der Reduzierung des Kriminalitätsaufkommens beizutragen.

Kommunale Präventionsgremien zeichnen sich durch eine große Vielfalt von Organisationsformen und eine große Bandbreite in der personellen Zusammensetzung aus.

Häufig sind Präventionsräte an die Verwaltung angebunden, in diesem Fall sind oft die (Ober)Bürgermeister oder Landräte Vorsitzende.

Durch den unmittelbaren und vielfältigen Austausch mit den verschiedenen Akteuren entwickeln sich Verständigungs- und Vernetzungsprozesse, die zu mehr Akzeptanz der jeweils anderen Fachlichkeit führen und bestimmte Zielfindungsbestrebungen vereinfachen.

Die Verbesserung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren ist ein wichtiges Element der kommunalen Kriminalprävention.

Im LPH ist eine Geschäftsstelle „Kommunale Kriminalprävention“ eingerichtet, die für die Kontaktpflege und den Austausch mit den saarländischen Städten und Gemeinden zuständig ist. Zusätzliche Aufgaben sind:

  • die Unterstützung bei der Einrichtung und Umsetzung örtlicher Sicherheitsnetzwerke in saarländischen Kommunen
  • die Betreuung dieser und bereits bestehender Sicherheitsnetzwerke und Gremien
  • die Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen der kommunalen Kriminalprävention
  • Qualifizierung, Kompetenzvermittlung gegenüber lokalen Präventionsakteuren
  • Beratung bei der Besetzung der Arbeitsgruppen/ Netzwerke
  • Kontaktstelle zu den kommunalen Spitzenverbänden Saarländischer Städte- und Gemeindetag (SSGT) und Landkreistag (LKT)
  • Kontaktstelle zum Deutschen Forum Kriminalprävention (DFK) und zum Nationalen Zentrum Kriminalprävention (NZK)

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Sybille Becker-Oehm

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