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Mediation an Schulen

Mediation – Ein Baustein der Gewaltprävention zur konstruktiven Konfliktbewältigung an Schulen

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Foto:www.lph.de

Konflikte sind normal und streiten will gelernt sein.

Damit Konflikte nicht in einer verletztenden und/oder gewalttätigen Auseinandersetzung enden, gibt es die Möglichkeit der konstruktiven Konfliktbewältigung mit Hilfe der Mediation.

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem die Konfliktpartner mit Hilfe eines Mediators freiwillig und einvernehmlich die Lösung ihres Problems selbst erarbeiten.

Hierbei wirken die im Mediationsprozess gewonnenen Erfahrungen nachhaltig. Dies bedeutet, dass Konflikte auch zukünftig anders betrachtet werden und andere Konfliktlösungsstrategien zur Anwendung kommen.

Schulen, die Mediation praktizieren, zeichnen sich durch ein besseres Schulklima, ein geringeres Aufkommen an Gewalttaten und eine bessere Atmosphäre zwischen Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern sowie zwischen Eltern und Lehrpersonal aus.

Schulmediation ist kostengünstig, der Aufwand für die Schule gering und die Schule gewinnt an Attraktivität, in dem sie sich fortschrittlich zeigt.

Das Landesinstitut für Präventives Handeln bildet in den Mediationsseminaren Leherinnen/Lehrer, Referendarinnen/Referendare,Schulsozialarbeiterinnen/Schulsozialarbeiter, Trainerinnen/Trainer, Fachkräfte der Nachmittagsbetreuung sowie Schulpsychologinnen/Schulpsychologen aus, die entweder ihr Wissen als Multiplikatoren an Schülerinnen und Schüler weitergeben oder selbst zu Konfliktschlichtern werden.

Die Ausbildung besteht aus 8 Modulen, die als Ganztagesveranstaltungen durchgeführt werden und an 4 Samstagen und 4 Wochentagen stattfinden.

Die Inhalte der Ausbildung beziehen sich auf Konflikttheorien, Gesprächstechniken, Selbsterfahrung zum eigenen Konfliktverhalten, Rollenspiele, Integration von Mediation in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Peer-Mediation.

Termine für neue Ausbildungsreihen werden am Ende der Seite ausgewiesen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Referentin.

Die Fortbildungsangebote des LPH sind als Lehrerfortbildungsveranstaltungen im Sinne des Erlasses betreffend der Gewährung von Dienstbefreiung für Lehrkräfte zur Teilnahme an Fortbildungs- und sonstigen Veranstaltungen vom 31.07.1987 (GMBl. Saar S. 270) anerkannt. Vgl. Rundschreiben Az.: AL/B AL/C vom 15.01.2010.

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